Die Wege des Birkenwaldes      

 

          

 

 

 

                                                                                                                                   

 

 Die Wege waren schon seit jeher                                                                                         Karte der Wege

das zentrale Nervensystem der Berggemeinschaften.                                                      

Sie verbinden die zahlreichen Weiler untereinander,

führen zu den Feldern( Produktionsstätten),                                                             

Mühlen (Transformationsstätten) und den Wasserläufen.

 

Eine besonders bewohnte Zone, wie der Südhang von Sampeyre,

wo sich Becetto mit seinen Weilern befindet, musste zwangsläufig

über eine grosse Anzahl an Kommunikationswegen verfügen.

Tatsächlich ist bis heute ein dichtes Netz an Wegen erhalten geblieben,

das wie man heute sagen würde, nach ökologischen

und ökonomischen Kriterien erstellt worden ist.

 

Sie sind so angelegt, dass sie, so wenig kultivierbares Land wie möglich verschwendend,

die kürzest mögliche, oder auch die am wenigsten Energie raubende Verbindungen

zwischen zwei Punkten darstellen.

Ausserdem ist es bemerkenswert, dass die horizontalen Verbindungen,

dass heisst die Wege von den Weilern bis zu den Feldern und Mühlen

( Weiler ,Felder und Mühlen liegen zirka auf der selben Höhe über Meer),

die wichtigeren Verbindungen waren, als jene die in vertikaler Richtung verlaufen

( Das heisst jene die den Talboden mit den Weilern und den noch weiter

oben liegenden Maiensässe verbinden). 

 

Diese Tatsache erklärt sich dadurch, dass die einzelnen Weiler grösstenteils S

elbstversorger waren und so ihr Leben unabhängig vom Hauptort gestalten konnten.